Mittwoch, 9. September 2015

täglich brot



in kargen worten
spricht das gedicht
von den ähren im feld
und alten frauen
in werktagsgewändern
von zerschundenen händen



über den bergen
wacht streng ein gott
in tagen und nächten
blicke aus schnee
und windgebogenen gesten

verletzlichkeit des augenblickes

in den armen eines anderen bleibt man nicht derselbe mensch vielmehr vermischen sich durch die berührung zwei seelenteile die erkenne...