Mein Freund Luca fürchtet den Tod. „Danach ist da nur ein schwarzes Loch“,
sagt er.
Ich widerspreche, doch er hört mir nicht wirklich zu. Dann lacht er kurz auf
und meint, das Leben sei ohnehin ungerecht – und nach dem Tod sei alles vorbei.
Über ein Danach spricht Luca nicht. Er will auch
nichts davon wissen.
Dieses eine Leben genügt ihm, sagt er. Die Vorstellung, ewig weiterzuleben,
findet er absurd.
Nichts geht verloren, was man liebt, denke ich – und schlafe neben ihm ein.