das lied der krähen im wind
und ein bisschen unglück
in der
tasche
nachts weben wir liebe
mit grashalmen des letzten sommers
als ob
nichts wäre
der winter ist noch lang
das flattern der flügelschläge in den
bäumen
und das laute gekrächze
ängstigen mich längst nicht mehr
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reststille
die vergangenheit hat keine stimme alles was sie sagt verliert sich in der zwischenzeit verschwommener bilder manchmal findet sie mich wie i...
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mein schneeherz ist farbenblind und taut in den sonnenfäden zu wasser fließt aus dem körper es hätte dich lieben können einen winter...
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nun schweigt der sommer und über das land sinkt weißer nebel ich schreibe worte gegen das vergessen denn was weiß der winter vom blühe...
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wer liegen bleibt kann nicht mehr fallen sage ich zu den herbstwinden darum weht durch und durch so bleibt nichts mehr übrig von der erinne...
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unausgesprochenes ohne anfang und ende im kopf wachsen grenzen zäune und sträucher ich springe über die zeit du wohnst in meinen gedanke...
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träume begräbt man und menschen wenn sie tot sind manchmal bleibt ein bild an der wand oder im herzen liebe stirbt nicht sie zieht nur wei...
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den tag hänge ich auf die leine zum lüften atme die gedanken aus die dunkelgrünen worte aus dem lauten mund kippe ich auf den asphalt ...
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nachts schreibe ich namen an die weiße wand den meiner mutter und meiner katze ich wünschte ich könnte einsamkeit freundlicher buchst...
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manchmal lege ich mein schweigen auf deine nackte haut dann berühre ich das unsichtbare zwischen uns dirigiere die stille und staune
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nie will ich aufhören dich zu umarmen nicht um dich festzuhalten wegen deinem atem an meinem körper dem meerblau deiner augen der schwi...
GROSSARTIG liebe Christian, ein feines Wortgeflecht erzählt eine feine Geschichte...
AntwortenLöschenLiebe Grüsse Dir
Hans-Peter
Danke für Besuch und Kommentar.
AntwortenLöschenHerlichst,
christa
ah! ja!
AntwortenLöschenhat sich gelohnt, darauf zu warten, dass du wiederkommst ;-)
glg
lintschi
Nun habe ich wieder mehr Zeit. Muss mich wirklich ein bisschen mehr um meine Seite kümmern. Danke fürs Vorbeischauen und für das Lob.
AntwortenLöschenchrista
Gefällt mir sehr gut, dieser Text. Eindeutig mein Favorit:
AntwortenLöschenin der tasche
nachts weben wir liebe
mit grashalmen des letzten sommers
Wunderschön!
Ich werde öfter mal hier vorbeischauen. Es lohnt sich.
LG
Bernd
Vielen Dank für Besuch und Kommentar.
Löschenchrista
...als ich das gedicht hier finde, durchströmte mich dieses gefühl von vertrautheit, und ich wusste sofort, wo ich es schon gelesen hatte und kurz kommentiert hatte.
AntwortenLöschenes ist und bleibt ein ganz wunderbares gedicht, lass es mich einfach noch einmal sagen!
liebe grüße
gabriele
Auf einer der Lyrikseiten vielleicht? Danke, du Liebe.
LöschenHerlichst,
christa