tage nach der heimkehr
die tür knarrt seit jahren
es
fällt nicht auf
auf dem herd ein topf mit suppe
freiheit riecht nach
lavendel sagt er
packt den koffer aus
mit den erinnerungen
im
fernseher läuft eine talk-show
seit tagen regnet es in strömen sagt luise
und
sie mag den regen nicht
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reststille
die vergangenheit hat keine stimme alles was sie sagt verliert sich in der zwischenzeit verschwommener bilder manchmal findet sie mich wie i...
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mein schneeherz ist farbenblind und taut in den sonnenfäden zu wasser fließt aus dem körper es hätte dich lieben können einen winter...
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nun schweigt der sommer und über das land sinkt weißer nebel ich schreibe worte gegen das vergessen denn was weiß der winter vom blühe...
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wer liegen bleibt kann nicht mehr fallen sage ich zu den herbstwinden darum weht durch und durch so bleibt nichts mehr übrig von der erinne...
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unausgesprochenes ohne anfang und ende im kopf wachsen grenzen zäune und sträucher ich springe über die zeit du wohnst in meinen gedanke...
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träume begräbt man und menschen wenn sie tot sind manchmal bleibt ein bild an der wand oder im herzen liebe stirbt nicht sie zieht nur wei...
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den tag hänge ich auf die leine zum lüften atme die gedanken aus die dunkelgrünen worte aus dem lauten mund kippe ich auf den asphalt ...
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nachts schreibe ich namen an die weiße wand den meiner mutter und meiner katze ich wünschte ich könnte einsamkeit freundlicher buchst...
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manchmal lege ich mein schweigen auf deine nackte haut dann berühre ich das unsichtbare zwischen uns dirigiere die stille und staune
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nie will ich aufhören dich zu umarmen nicht um dich festzuhalten wegen deinem atem an meinem körper dem meerblau deiner augen der schwi...
Ein ganz grossartig gezeichnetes Bild hast Du in dieses Gedicht geflochen. Sehr schön und gekonnt ausgeleuchtet...
AntwortenLöschenLiebe Grüsse Dir
Hans-Peter
Lieber Hans-Peter, freut mich, wenn es dir gefällt. Danke.
AntwortenLöschenlg Christa
Du Liebe,
AntwortenLöschenein sehr gutes Gedicht vom Ankommen und Zurückblicken...Wege, die oft alltäglich scheinen, es aber gar nicht sind - im Leben...
herzlichst,
Edith
Danke liebe Edith fürs Vorbeischauen und den Kommentar hier.
LöschenHerzlichst,
christa
Diese Zeilen erinnern mich daran wie sehr ich persönliche einen trostlosen Alltag fürchte. Manchmal ist es besser aus zu brechen.
AntwortenLöschenEin schönes Wochenende
Liebe Grüße
Emaschi
Da magst du Recht haben.
LöschenDanke
christa
ah! da ist ja "meine lieblingsversion" ;-)
AntwortenLöschentoll eingefangen. wie immer!
lg lintschi
Danke du Liebe!
Löschenchrista