tage nach der heimkehr
die tür knarrt seit jahren
es
fällt nicht auf
auf dem herd ein topf mit suppe
freiheit riecht nach
lavendel sagt er
packt den koffer aus
mit den erinnerungen
im
fernseher läuft eine talk-show
seit tagen regnet es in strömen sagt luise
und
sie mag den regen nicht
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mitgift
Mutter sagt ich sei aus dem wort gefallen sie gebar mich in einer heißen julinacht kein laut kam aus meinem mund kein schrei zerbrach ...
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ich höre dich lachen und sagen du hättest es dir schwerer vorgestellt hier wachsen räume aus licht und glimmer und aus dem schatten b...
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deine liebe hat blaue flecken hinterlassen auf der haut auf der seele und nein ich vergebe dir nicht nicht in diesem leben und auch ...
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seit langem bin ich nicht mehr aufgebrochen stehe nur still zwischen pulsschag und schweigen die tage sind durchsichtig und der atem ...
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lass das fenster einen spaltbreit offen damit die gedanken durchziehen können vielleicht kommt auch einer herein der von gestern erzäh...
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wenn ich von liebe spreche flüstere ich damit sie nicht zerbricht am lärm der welt deine haut umhüllt die stille du rätst den wor...
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wir haben einen hund und drei kinder ein fenster zur straße und eines ins glück sonntags geschieht nichts und das genügt an regentage...
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träume begräbt man und menschen wenn sie tot sind manchmal bleibt ein bild an der wand oder im herzen liebe stirbt nicht sie zieht nur wei...
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wenn ich über die liebe schreiben wollte dann würde ich ihr den kitsch aus den reimen nehmen und die worte
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auf meinem rücken schläft der juli ich trage ihn durch das jahr wie ein kind das nicht erwachsen wird an regentagen wiege ich ihn u...
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Mutter sagt ich sei aus dem wort gefallen sie gebar mich in einer heißen julinacht kein laut kam aus meinem mund kein schrei zerbrach ...
Ein ganz grossartig gezeichnetes Bild hast Du in dieses Gedicht geflochen. Sehr schön und gekonnt ausgeleuchtet...
AntwortenLöschenLiebe Grüsse Dir
Hans-Peter
Lieber Hans-Peter, freut mich, wenn es dir gefällt. Danke.
AntwortenLöschenlg Christa
Du Liebe,
AntwortenLöschenein sehr gutes Gedicht vom Ankommen und Zurückblicken...Wege, die oft alltäglich scheinen, es aber gar nicht sind - im Leben...
herzlichst,
Edith
Danke liebe Edith fürs Vorbeischauen und den Kommentar hier.
LöschenHerzlichst,
christa
Diese Zeilen erinnern mich daran wie sehr ich persönliche einen trostlosen Alltag fürchte. Manchmal ist es besser aus zu brechen.
AntwortenLöschenEin schönes Wochenende
Liebe Grüße
Emaschi
Da magst du Recht haben.
LöschenDanke
christa
ah! da ist ja "meine lieblingsversion" ;-)
AntwortenLöschentoll eingefangen. wie immer!
lg lintschi
Danke du Liebe!
Löschenchrista